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WARNLAGEBERICHT für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienstam Donnerstag, 01.01.2026, 14:46 Uhr
Windig bis stürmisch. An der See, im Bergland und bei Gewittern teils schwerer Sturm. Winterlich mit örtlich kräftigen Schneefällen und Schneeverwehungen im höheren Bergland.Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:
Ein Sturmtief über Südskandinavien sorgt mit polarer Meeresluft für unbeständiges und windiges Wetter in großen Teilen Deutschlands. Einzig der Süden startet mit leichtem Hochdruckeinfluss ins neue Jahr.
WIND/STURM: Heute vom Norden bis in die Mitte ausgreifend starker bis stürmischer Wind aus bis Südwest bis West mit Böen bis 70 km/h (7 bis 8 Bft), in Schauern und Gewittern lokal im äußersten Norden auch schwere Sturmböen um 90 km/h (10 Bft). An der See und im höheren Bergland durchweg Sturmböen oder schwere Sturmböen zwischen 75 und 100 km/h (9 bis 10 Bft, in exponierten Hochlagen (Brocken, Fichtelberg) orkanartige Böen oder Orkanböen bis 130 km/h (11-12 Bft). In der Nacht zum Freitag kaum nachlassender Wind. Im Norden und im Bergland weiterhin allgemein steife bis stürmische Böen bis 70 km/h (8 Bft) aus West. An der See Sturmböen bis 85 km/h (9 Bft), vorübergehend und kleinräumig auch schwere Sturmböen bis 100 km/h (10 Bft). Auf exponierten Bergen Sturmböen bis schwere Sturmböen bis 100 km/h (9 bis 10 Bft), auf dem Fichtelberg orkanartige Böen bis 110 km/h (11 Bft), auf dem Brocken Orkanböen bis 130 km/h (12 Bft). Am Freitag im Norden weiterhin verbreitet steife bis stürmische Böen bis 70 km/h (8 Bft), von West auf Nordwest drehend. An der Ostfriesischen Küste vorübergehend noch einmal schwere Sturmböen um 90 km/h (10 Bft) möglich. Auf den Bergen weiterhin (schwere) Sturmböen bis 100 km/h (9 bis 10 Bft), auf dem Brocken auch orkanartige Böen bis 110 km/h (11 Bft). GEWITTER: Heute vornehmlich in Küstennähe, teils auch ins nördliche Binnenland ausgreifend markante Graupelgewitter mit (schweren) Sturmböen bis 90 km/h (9 bis 10 Bft). Auch in der Nacht und am Freitag in Nordseenähe einzelne Gewitter möglich, weiterhin mit Graupel und Gefahr von Sturmböen bis 85 km/h (9 Bft). SCHNEEFALL/SCHNEEVERWEHUNGEN: Ab heute Nachmittag in der Mitte besonders im Bergland etwas Neuschnee, in Staulagen des Harzes lokal bis zu 10 cm. Im Harz und im Erzgebirge oberhalb von etwa 600 m Gefahr starker Schneeverwehungen (UNWETTER). In der Nacht zum Freitag zunehmend bis in tiefe Lagen Schneefall oder Schneeschauer, besonders in einem Streifen vom nördlichen und östlichen NRW bis nach Südniedersachsen. Dort in der Nacht etwa 5 cm Neuschnee, im Sauerland, im Stau des Harzes, sowie im Weserbergland auch markante Mengen zwischen 10 und 15 cm Schnee möglich. Genaue Vorhersage aber noch unsicher. In höheren Lagen ab etwa 400 bis 600 m weiterhin Gefahr von Verwehungen. Sonst im Norden und in der Mitte gebietsweise nur geringe Neuschneemengen zwischen 1 und maximal 5 cm. Am Freitag wiederholte Schneefälle und Schneeschauer. Dabei im Tiefland meist nur vorübergehend etwas Neuschnee, lediglich im Norden bei starken Schneeschauern teils auch mal 5 cm Neuschnee in kurzer Zeit möglich. In den Mittelgebirgen ab etwa 300 bis 400 m weiterer Neuschnee, meist aber nur wenige Zentimeter. In einem Streifen von NRW bis ins zentrale Bergland aber wieder teils 5 bis 10 cm Neuschnee, lokal auch bis 15 cm. Dabei weiterhin Gefahr von Schneeverwehungen. Auch an den Alpen einsetzender Schneefall. GLÄTTE: In der Nacht zum Freitag abgesehen von Schneeglätte auch Glätte durch überfrierende Nässe. FROST: Heute tagsüber im höheren Bergland sowie zwischen Main und Donau besonders in windgeschützten Regionen leichter Dauerfrost um 0 Grad. In der Südhälfte und im höheren Bergland in der Nacht zum Freitag erneut leichter bis mäßiger Frost zwischen -1 und -5 Grad. Am Freitag im Bergland oberhalb 500 bis 700 m leichter Dauerfrost.Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 01.01.2026, 21:00 Uhr Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Peter Hartmann
Hinweis
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