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Warnlagebericht für Deutschland

WARNLAGEBERICHT für Deutschland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 26.02.2017, 12:24 Uhr


Im äußersten Norden und Westen böiger Südwestwind, allmählich abflauend. 


Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Montag, 27.02.2017, 11:00 Uhr:


Zwischenhocheinfluss bestimmt das Wetter in weiten Teilen Deutschlands. Der Norden wird allerdings vom Frontensystem eines Sturmtiefs bei Island beeinflusst.  

An den Küsten, im äußersten Westen und im Harz gibt es einzelne steife Böen bis 60 km/h. Auf dem Brocken treten Sturmböen bis 100 km/h (10 Bft) auf. 

Bis zum Abend nimmt der Wind allmählich wieder ab. Warnrelevante Böen beschränken sich dann auf einige Mittelgebirge und anfangs auch noch auf den Küstenstreifen. Ansonsten sind tagsüber wahrscheinlich keine Warnungen erforderlich.

In der Nacht zum Montag ist nur vereinzelt an exponierten Küstenabschnitten der Nordsee mit steifen Böen zu rechnen, auf dem Fichtelberg im Erzgebirge gibt es stürmische Böen und auf dem Brocken im Harz schwere Sturmböen.
Leichter Frost bis -4 Grad tritt im Südosten Baden-Württembergs und in der südöstlichen Hälfte Bayerns auf. 

Am Montagvormittag beginnt an der Nordsee und in den westlichen und danach auch in den nördlichen und zentralen Mittelgebirgen der Wind erneut aufzufrischen, so dass Windböen bis Bft 7, etwa abuftreten können.



Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

WIND:
Nord- und Ostseeküste, Eifel und im Harz Böen 7 Bft, auf dem Brocken im Oberharz Sturmböen bis 10 Bft, jeweils um Südwest.



Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 26.02.2017, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Thomas Schumann